Col du Télégraphe (Savoier Alpen)

``Der kleine Galibier``, wie er auch genannt wird, ist er doch der Vorberg des großen Alpenriesen. Doch er wird auch gern unterschätzt, immerhin fast 1000 Höhenmeter müssen auch erst bezwungen werden. Unten sehr angenehm zu fahren in vielen Serpentinen im schattigen Wald, ab der Mitte wird es etwas freier, bevor man oben auf der letzten, langen Geraden fantastische Ausblicke ins Tal genießt... sofern man noch Kraft dafür übrig hat. Viel Spass beim Bezwingen des Télégraphe.

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Col du Galibier (Savoier Alpen)

Der Galibier: Die Mythen ranken sich um diesen Pass wie eine Armee Kletterpflanzen und daher musste Paul auch dorthin. Nach dem Telegraphe rauf auf 2.645 Meter Höhe, oben wurde leider frisch geteert zur Vorbereitung auf die Tour, die dieses Jahr sogar zweimal die Passhöhe überfährt. Fast ist das erste Teilstück noch schwerer, zwar nicht ganz so steil, aber endlos zieht es sich hin und verführt, den Berg zu schnell anzugehen, weil man die Steigung nicht sieht. Oben dann Mondlandschaft und fantastische Ausblicke und wenn der höchste Punkt erreicht ist staunt man, wie wenig Platz zur Verfügung steht.

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Alpe d`Huez (Savoier Alpen)

Alpe d`Huez: Ein Betonstädtchen mitten in die Alpen gepflanzt, hässlich und künstlich, der Rennradfan schnalzt dennoch genießerisch mit der Zunge. Gilt sein Augenmerk doch weniger dem Ziel, auch wenn es dieses ist, was ihn letztendlich erlöst: Die Fahrt bis nach oben ist es, die ihn versonnen träumen und ihn schwören lässt: „Wenigstens einmal musst Du die 21 Kehren besiegen in Deinem Leben!“ So erging es auch Paul und im Rahmen seiner persönlichen Königsetappe (Glandon – Alpe d`Huez – Glandon – La Croix de Fer – ins Bett fallen) wurde der Mythos zum eigenen, ganz persönlichen Erlebnis. Schaut hier auf ein paar Ausschnitte von der landschaftlich fantastischen Anfahrt nach Le Bourg-d`Oisans und Auffahrt hinauf nach Alpe d`Huez bei bestem Wetter.

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Col de Iseran (Savoier Alpen)

Auch wenn Paul bei sengender Hitze einen rabenschwarzen Tag erwischt hat und es eher eine Quälerei war: Der Iseran, höchster asphaltierter Pass Europas mit 2770 Metern über dem Meeresspiegel, bot eine fantastische Kulisse für das neueste Video. Schon beim eigentlichen Start in Bonneval ist man an der Baumgrenze angelangt und hat wahrscheinlich schon einige Höhenmeter in den Knochen. Zerklüftete Berge und Felsen bieten ein atemberaubendes Panorama. Deshalb hat sich Paul auch entschlossen, die Abfahrt mit zwar wünschenswertem Strassenbelag, aber herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Schneegipfel mit ins Video zu nehmen.

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Col de la Madeleine (Savoier Alpen)

Mit dem Col de la Madeleine präsentiere ich Euch einen weiteren Tour-de-France-Riesen (wenn ich richtig informiert bin bislang 23mal Etappenziel oder –durchfahrt). Ihr könnt auf diesem Video die grandiose Südauffahrt incl. Abfahrt genießen. Der Madeleine ist ein echter Brocken, denn insbesondere im ersten Teil gibt es immer wieder zweistellige Rampen über viele Hundert Meter. Dennoch ist das Video recht schnell, da wir an diesem Tag nur eine kleine Runde gefahren sind und der Madeleine der einzige Berg blieb. Kräfteschonen war nicht nötig 🙂 Im unteren Teil wechseln sich Serpentinen inmitten von riesigen Feldern, von welchen aus man auch im Video fantastische Blicke auf den Startort La Chambre genießen kann, mit Waldstücken ab. Später folgt die Skistation, ab dort gibt es keine Bäume mehr und man meint die Passhöhe zu erahnen, doch es zieht sich noch ewig. Zum Glück lassen die dicken Steigungen nach und mit mäßigen 6-8 Prozent fordert das letzte Stück nicht mehr zu viel.

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Col de Izoard (Savoier Alpen)

Der Col de Izoard, ein weiterer, französischer Alpenriese wartet darauf bezwungen zu werden. Er besticht mit einigen besonders empfehlenswerten Eigenschaften: Landschaftlich abwechslungsreich, angefangen vom Beginn durch das Flusstal, vorbei am Stausee und damit verbunden einer Erholungsphase mit einer kleinen Abfahrt. Im Mittelteil erwartet ein Waldstück den Fahrer, in welchem die Serpentinen beginnen. Das Highlight stellt jedoch die Mondlandschaft im letzten Abschnitt dar inklusive fantastischem Blick von der Passspitze. Für den Rennradler darf nicht unerwähnt bleiben, dass am Izoard wohl die besten Straßenverhältnisse herrschen, ideal für eine grandiose Abfahrt, weshalb diese als eine der schönsten in den französischen Alpen auch zum Videoumfang gehört. Abschluss des Videos bildet Briancon, nicht einfach nur ein Ort, sondern häufiger Etappenort der Tour de France als Ausgangspunkt zu den Berggiganten Izoard, Alpe d’Huez oder Galibier. Berühmt ist die schnurgerade, extrem steile (bis zu 12%!) Av. de la Republique, welche den Video-Rollenfahrer am Ende des über 2 ½ stündigen Videos noch einmal alles abverlangt. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass am Col de Izoard bei der Tour de France 2011 genau hier Andy Schleck seinen unvergleichlichen Antritt für seinen unvergesslichen Alleinritt zum Galibier startete.

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Grand Ballon (Vogesen)

Wer meint - französisches Baguette und Käse in Gedanken - die Vogesen als kleine Abendrunde vor der Schlemmermahlzeit zu besiegen, täuscht sich gewaltig. Nicht umsonst gab es hier die eine oder andere legendäre Tour de France – Etappe und so manche Begebenheit ist in Erinnerung geblieben. Und so beginnt mein neuestes Video auch mitten im Anstieg zum Col de Hunsrück, jenem – für sich allein genommen eigentlich harmlosen – Berg, an welchem Jan Ullrich die berühmten Worte gehört haben soll: „Quäl Dich, Du Sau!“. Die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel sollten daher gleich zu Beginn voll gefahren werden, um in diesen Quälmodus zu gelangen. Danach erwartet uns eine rasende Abfahrt hinunter nach Thann, ein schönes Städtchen, in welchem ein Bäcker in Jubelstürme verfiel, als wir seinen Laden leerkauften. Wir hatten damals schon knappe 100 km in den Beinen. Ab Willer-sur-Thur, dem nächsten Örtchen, welches sich unmittelbar anschließt, beginnt der eigentliche Aufstieg zum höchsten Gipfel der Vogesen, dem Grand Ballon. Zunächst noch mit humanen Steigungswerten, wird es ab ca. der Mitte mörderisch, mit fast durchweg zweistelligen Prozenten. Allerdings vergisst man dies schnell, sobald man die Region von 1000 Metern Höhe erreicht. Immer wieder öffnet sich der Wald für grandiose Ausblicke, bis er schließlich ganz verschwindet. Der Wind ist heftig, doch war er uns an diesem Hitzetag fast willkommen. 100 Höhenmeter vor dem Ziel werden wir das erste Mal belohnt, wenn sich der Gipfelkegel ins Blickfeld schiebt. Ganz nach da oben führt die Strasse nicht, doch ist man froh darüber, wenn der Pass dann erreicht ist und man sich bei einem sehr gastfreundlichen Lokal ein wenig entspannen kann. Die folgende Abfahrt ist nicht lang, befindet man sich doch auf der Höhenstrasse der berühmten Route des Cretes, die wir bis Le Markstein verfolgen, bevor wir uns in die abschließende, rasende Abfahrt zum Lac de Kruth-Wildenstein (Stausee) stürzen und das Video hier beenden.

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